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Pflegebedürftigkeit, was nun?

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um die Pflege

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Treppenlift-Zuschuss, Finanzierung, Kostenübernahme

Der Eintritt der Pflegebedürftigkeit – eine Herausforderung für die pflegebedürftige Person und deren Angehörigen. Oftmals wird mit dem Beginn der Pflegebedürftigkeit ein hohes Maß an Formschriften in Verbindung gebracht. Wie stelle ich einen Antrag auf Pflegebedürftigkeit und welche Pflegegrade gibt es eigentlich? Was ändert sich durch das neue Pflegestärkungsgesetz (PSG II)? Kann ich den Kauf meines Treppenlifts steuerlich absetzen? Wo kann ich mich über mögliche Förderungen informieren?

Wir haben Ihnen auf unserer Ratgeber-Seite alle wichtigen Informationen rund um die Pflege, Zuschüsse und das neue Pflegestärkungsgesetz zusammengestellt. Damit Ihnen die Erstellung von Anträgen und Widersprüchen erleichtert wird, stellen wir Ihnen zusätzlich auch eine Auswahl an Muster-Anträgen zur Verfügung. Darüber hinaus können Sie in unserem GRATIS-Infopaket noch einmal alles nachlesen.

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Zuschussarten im Überblick

Pflegestärkungsgesetz II

Seit dem 1. Januar 2017 werden im Rahmen des zweiten Pflege­stärkunggesetztes (PSG II) die gesetzlich definierten Pflege­stufen 0, 1, 2 und 3 durch die neuen Pflegegrade 1, 2, 3, 4 und 5 ersetzt. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum neuen PSG II.

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Regionale Förderung

Die verschiedenen Förder­möglichkeiten variieren zwischen den einzelnen Bundesländern. Alle Informationen über Art und Höhe der Zuschüsse sowie deren Voraussetzungen, finden Sie hier.

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KfW Förderung

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert barrierereduzierende Maßnahmen, um älteren Menschen mehr Unabhängigkeit in den vertrauten vier Wänden zu schenken. Informationen über die Höhe und Art der Zuschüsse erhalten Sie hier.

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Steuerliche
Absetzbarkeit

Die Anschaffung eines Treppen­lifts als „Außerordentliche Be­lastung“ kann steuerlich abgesetzt werden. Neben steuer­lichen Absetzungen kann beispielsweise der Kauf eines Treppenlifts mit bis zu 4.000 Euro bezuschusst werden.

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Die Pflegegrade

Hier sehen Sie die Besonderheiten und Eigenschaften jedes Pflegegrades. Klicken Sie hierzu auf eine Ziffer, um mehr Informationen zum Pflegegrad zu erhalten.

  • Pflegegrad 1

    12,5 bis unter 27 Gesamtpunkte

    Geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten.

  • Pflegegrad 2

    27 bis unter 47,5 Gesamtpunkte

    Erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten.

  • Pflegegrad 3

    47,5 bis unter 70 Gesamtpunkte

    Schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten.

  • Pflegegrad 4

    70 bis unter 90 Gesamtpunkte

    Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten.

  • Pflegegrad 5

    90 bis unter 100 Gesamtpunkte

    Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung.

Unsere Broschüren zu den Themen Pflegegrade,
Zuschüsse und dem Pflegestärkungsgesetz

In unseren kostenlosen Broschüren „Ratgeber rund um die Pflege“ und „Das neue PSG II“ bieten wir Ihnen umfangreiches Informationsmaterial rund um die Themen Pflege, Pflegegrade sowie Zuschussmöglichkeiten.

Sie wissen nicht, bei welcher Stelle Sie einen Pflegegrad beantragen oder welche Pflegegrade es eigentlich gibt? Wie wird die Pflegebedürftigkeit festgestellt? Welche Leistungen stehen mir zu?

Wir haben alles Wissenswerte für Sie zusammengefasst und darüber hinaus einige Musteranschreiben für Sie erstellt.

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Oft gestellte Fragen

  • Ich habe bereits einen Zuschuss für den Umbau meines Badezimmers beantragt. Kann ich einen weiteren Zuschuss beantragen?

    Aufgrund einer veränderten Pflegesituation kann eine weitere wohnumfeldverbessernde Maßnahme bezuschusst werden. Dies muss mit der Pflegeversicherung abgeklärt werden.

  • Kann man neben dem Pflegekostenzuschuss in Höhe von bis zu 4.000 Euro noch weitere Zuschüsse erhalten?

    Auch hier ist eine Pauschalaussage nicht zu treffen, da dies nach den ganz persönlichen Gegebenheiten anders ausfällt, durch z.B. steuerliche Absetzbarkeit oder Sozialleistungen, die noch ggf. berücksichtigt werden können.

  • Wie hoch ist der Pflegekostenzuschuss?

    Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, wie z.B. der Einbau eines Treppenlifts, können pro Person mit bis zu 4.000 Euro bezuschusst werden. Ein Ehepaar kann mit einem Zuschuss von bis zu 8.000 Euro rechnen, wenn beide einen Pflegegrad haben. Weitere Informationen zum Pflegekostenzuschuss finden Sie hier (Bundesministerium für Gesundheit).

  • Ist es für den Zuschuss entscheidend, welchen Pflegegrad ich habe?

    Bereits ab Pflegegrad I ist es möglich, einen Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen in Höhe von bis zu 4.000 Euro zu erhalten.

  • Was ist der Unterschied zwischen Pflegegeld, Pflegesachleistung oder Kombinationsleistung?

    Das Pflegegeld ist eine Ausgleichszahlung pflegebedingter Mehrkosten für die häusliche Betreuung und Pflege durch Angehörige oder Freunde. Als Pflegesachleistungen werden alle pflegerischen Hilfen bezeichnet, die Zuhause von professionellen Kräften für ambulante Patienten geleistet werden. Eine kombinierte Inanspruchnahme wird als Kombinationsleistung bezeichnet.

  • Warum ersetzen die neuen Pflegegrade die bisherigen Pflegestufen?

    Im Rahmen des zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) werden die gesetzlich definierten Pflegestufen 0, 1, 2 und 3 in die neuen Pflegegrade 1, 2, 3, 4 und 5 umgewandelt. Diese Umstellung soll die Situation von pflegebedürftigen Menschen und Pflegekräften verbessern. Somit orientiert sich der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff nun daran, wie selbstständig ein Mensch seinen Alltag bewältigen kann. Auch Menschen mit geistigen, kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen wird nun ein Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung ermöglicht.

  • Was passiert mit den bestehenden Pflegestufen?

    Hat eine Person bereits im Jahr 2016 Leistungen aus der Pflegekasse erhalten, werden diese weiterhin mindestens im selben Umfang zur Verfügung gestellt, dafür sorgt eine Bestandsschutzregel. Für viele Pflegebedürftige wird sich der Leistungsumfang sogar verbessern.

  • Wie hoch sind die Leistungsbeiträge der neuen Pflegestufen?

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