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Oft gestellte Fragen

  • Ich habe bereits einen Zuschuss für den Umbau meines Badezimmers beantragt. Kann ich einen weiteren Zuschuss beantragen?

    Aufgrund einer veränderten Pflegesituation kann eine weitere wohnumfeldverbessernde Maßnahme bezuschusst werden. Dies muss mit der Pflegeversicherung abgeklärt werden.

  • Kann man neben dem Pflegekostenzuschuss in Höhe von bis zu 4.000 Euro noch weitere Zuschüsse erhalten?

    Auch hier ist eine Pauschalaussage nicht zu treffen, da dies nach den ganz persönlichen Gegebenheiten anders ausfällt, durch z.B. steuerliche Absetzbarkeit oder Sozialleistungen, die noch ggf. berücksichtigt werden können.

  • Wie hoch ist der Pflegekostenzuschuss?

    Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, wie z.B. der Einbau eines Treppenlifts, können pro Person mit bis zu 4.000 Euro bezuschusst werden. Ein Ehepaar kann mit einem Zuschuss von bis zu 8.000 Euro rechnen, wenn beide einen Pflegegrad haben. Weitere Informationen zum Pflegekostenzuschuss finden Sie hier (Bundesministerium für Gesundheit).

  • Ist es für den Zuschuss entscheidend, welchen Pflegegrad ich habe?

    Bereits ab Pflegegrad I ist es möglich, einen Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen in Höhe von bis zu 4.000 Euro zu erhalten.

  • Was ist der Unterschied zwischen Pflegegeld, Pflegesachleistung oder Kombinationsleistung?

    Das Pflegegeld ist eine Ausgleichszahlung pflegebedingter Mehrkosten für die häusliche Betreuung und Pflege durch Angehörige oder Freunde. Als Pflegesachleistungen werden alle pflegerischen Hilfen bezeichnet, die Zuhause von professionellen Kräften für ambulante Patienten geleistet werden. Eine kombinierte Inanspruchnahme wird als Kombinationsleistung bezeichnet.

  • Warum ersetzen die neuen Pflegegrade die bisherigen Pflegestufen?

    Im Rahmen des zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) werden die gesetzlich definierten Pflegestufen 0, 1, 2 und 3 in die neuen Pflegegrade 1, 2, 3, 4 und 5 umgewandelt. Diese Umstellung soll die Situation von pflegebedürftigen Menschen und Pflegekräften verbessern. Somit orientiert sich der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff nun daran, wie selbstständig ein Mensch seinen Alltag bewältigen kann. Auch Menschen mit geistigen, kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen wird nun ein Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung ermöglicht.

  • Was passiert mit den bestehenden Pflegestufen?

    Hat eine Person bereits im Jahr 2016 Leistungen aus der Pflegekasse erhalten, werden diese weiterhin mindestens im selben Umfang zur Verfügung gestellt, dafür sorgt eine Bestandsschutzregel. Für viele Pflegebedürftige wird sich der Leistungsumfang sogar verbessern.

  • Wie hoch sind die Leistungsbeiträge der neuen Pflegestufen?

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